Sehenswürdigkeiten in den Cevennen

Sehenswertes und Attraktionen in den Cévennes in Frankreich

Im Süden Frankreichs finden wir die Cevennen oder auch Sevennen, ein französisches Mittelgebirge.

Der höchste Berg hier ist der Mont Lozère mit 1.699 m und der bekannteste soll der Mont Aigoual mit 1.567 m sein.

Der Mittelgebirgszug der Cevennen ist eine gelungene Mischung aus Bergen, sehr trockenen Hochplateaus und tiefen Schluchten.

In den Cevennen gibt es eine Menge zu sehen und damit viele Gründe, hier den Urlaub zu verbringen.

Einige der Sehenswürdigkeiten der Region wollen wir Ihnen nachfolgend vorstellen.

Chaos de Nîmes-le-Vieux ist wirklich ein Chaos, ein Gewirr von Felsbrocken, Felsnadeln, Bögen und kleinen Höhlen.

Sie finden dieses Feld auf der Causse Méjan, einer Hochebene und Teil des Nationalpark Cevennen. Es ist übrigens das größte Hochplateau im Zentralmassiv.

Angeblich sollen die Soldaten von König Ludwig XIV diese Felsformationen im Nebel mit den Festungsmauern von Nimes verwechselt haben.

Auch auf der Hochebene Causse Méjan kann man die Karsthöhle Aven Armand besichtigen und in die märchenhafte Unterwelt der Stalagmiten abtauchen, das ganze übrigens mit einer Standseilbahn.

Weitere Sehenswürdigkeiten hier sind die Przewalski Pferde in le Villaret, die Felsvasen bei Cassagnes oder auch die Käserei in Hielzas.

Mit einer Minibahn können Sie durch die Felsen des Chaos de Montpellier-le-Vieux auf dem Hochplateau Causse Noir fahren.

Weiter südlich liegen die Schluchten der Dourbie und im Westen Millau, eine kleine Stadt im Naturpark Parc naturel Régional des Grands Causses.

Beeindruckend sind die sechs Dolmen von Ronc Traoucat im Départment Gard der Region Languedoc-Roussillon.

Die Dolmen 3 und 6 von der Gruppe sind durch Rekonstruktionen wieder völlig hergestellt und so kann man die Bauweise dieser historischen Zeugen genau betrachten.

Eine weitere wunderschöne Höhle ist die Grotte des Demoiselles in der Gemeinde Saint-Bauzille-de-Putois.

In diesem Netzwerk aus Sälen und Gängen mit den vielen Stalagmiten und Stalaktiten befindet sich im großen Saal, der sogenannten Cathédrale Souterraine, ein Stalagmit, der an die Figur einer Madonna mit Jesuskind erinnert.

Hier in diesem Saal finden auch immer wieder kulturelle Veranstaltungen statt.

Wie schon erwähnt ist der bekannteste Berg in den Cevennen der Mont Aigoual im Süden.

Hier entspringen die Flüsse Hérault, Gardon, Tardon, Jonte, Dourbie und Trèvezel.

Hoch oben auf dem Gipfel steht die letzte bewohnte Wetterstation in Frankreich.

Bei klarem Wetter kann man bis zum Mittelmeer, den Pyrenäen und zum Gipfel des Mont Blanc sehen.

Ein Teil des Nationalpark Cevennen ist auch der Mont Lozère, ein vor allem aus Granit bestehendem Bergmassiv mit dem Sommet de Finiels, mit 1.699 m die höchste Erhebung hier.

Der Nationalpark Cevennen ist Frankreichs größter Nationalpark.

Im Jahr 1970 wurde er gegründet und dient dazu, den Pflanzen- und Tierbestand zu schützen.

Auch schon als ausgestorben geltende Tierarten sollen hier wieder beheimatet werden. Dazu gehört unter anderem der Wildgeier. 1940 galten diese majestätischen Tiere als völlig ausgerottet. Heute kann man über den Schluchten der Jonte und des Tarn wieder mehr als 160 Wildgeier beobachten, auch 6 Mönchsgeier sind dabei.

In Ste Lucie bei Marvejols gibt es ein Territorium von ungefähr 7 Hektar in dem zwischen Buchen und Pinien Wölfe leben, die Wölfe aus Gévaudan.

Lauschen Sie den leidenschaftlichen Geschichten von Gérard Ménatory und lernen Sie diese sehr sozialen und intelligenten Tiere näher kennen.

Ob Brotbaum, Esskastanie, Bisons, Wiesel, Ginsterkatze, Waschbär, Hirsch oder Biber – all das und noch viel mehr können Sie im Nationalpark sehen und erleben.

Die Cevennen in Südfrankreich sind also sicher mehr als nur einen Urlaub wert.

Der Besuch hier ist für die ganze Familie ein unvergleichliches Erlebnis und nur wärmstens zu empfehlen.